Das Update von Joomla 5 auf 6 ist der kürzeste Upgrade-Weg seit Langem. Trotzdem scheitern Updates selten an Joomla selbst, sondern fast immer an Template oder Erweiterungen.
1. Liste aller Erweiterungen anlegen
Unter System → Verwalten → Erweiterungen sehen Sie alles, was installiert ist. Filtern Sie nach „Nicht Kern“, dann bleiben nur die Erweiterungen von Drittanbietern übrig. Notieren Sie Name, Version und Anbieter.
2. Nicht genutzte Erweiterungen entfernen
Oft finden sich Erweiterungen, die seit Jahren niemand nutzt. Jede davon ist ein mögliches Risiko und ein Hindernis beim Update. Was nicht gebraucht wird, kann vorher weg.
3. Verfügbarkeit für Joomla 6 prüfen
Schauen Sie für jede Erweiterung auf der Website des Anbieters oder im Joomla Extensions Directory, ob es eine Version für Joomla 6 gibt. Die Komponente Joomla-Aktualisierung bringt außerdem eine Prüfung vor dem Update mit, die anzeigt, welche Erweiterungen voraussichtlich passen.
4. Template besonders genau ansehen
Gekaufte Templates und Page-Builder brauchen meist eine eigene Version für Joomla 6. Eigene Anpassungen (Overrides) müssen eventuell nachgezogen werden.
5. Auf einer Kopie testen
Machen Sie das Update zuerst auf einer Kopie der Website. Klicken Sie danach die wichtigsten Seiten, Formulare und Funktionen durch. Erst wenn alles läuft, wird die echte Website aktualisiert, mit einem frischen Backup davor.
Unsicher, wie es bei Ihrer Website aussieht?
Der Joomla-Schnellcheck (kostenlos) zeigt Version, Support-Ende und einen Richtpreis für das Update. Auf Wunsch übernehme ich die Prüfung der Erweiterungen und das Update auf Joomla 6.
