Google bewertet die Ladezeit mit, und Besucher warten nicht gern. Bei Joomla-Websites liegen die Bremsen fast immer an denselben Stellen.
1. Messen, bevor Sie ändern
Prüfen Sie Ihre Website mit PageSpeed Insights von Google. Achten Sie vor allem auf die mobile Ansicht und auf den Wert „Largest Contentful Paint“, also wie schnell das größte Element sichtbar ist.
2. Bilder verkleinern
Der häufigste Grund für langsame Seiten sind zu große Bilder. Ein Foto direkt aus der Kamera hat oft mehrere Megabyte. Für die Website reichen meist 1.600 Pixel Breite und ein modernes Format wie WebP. Joomla lädt Bilder in Beiträgen zudem erst, wenn sie ins Bild kommen.
3. Caching einschalten
In der globalen Konfiguration lässt sich das Caching aktivieren, zusätzlich gibt es das Plugin System – Seiten-Cache. Damit muss Joomla eine Seite nicht bei jedem Aufruf neu zusammenbauen. Testen Sie danach Formulare und Logins, manche Erweiterungen vertragen den Seiten-Cache nicht.
4. Gzip-Komprimierung
Ebenfalls in der globalen Konfiguration: Mit der Gzip-Komprimierung werden Seiten kleiner übertragen. Viele Hoster erledigen das bereits auf dem Server.
5. Weniger Erweiterungen, schlankeres Template
Jede Erweiterung kann Skripte und Stylesheets nachladen. Große Page-Builder bringen oft viel Ballast mit. Weniger ist hier mehr.
6. Das Hosting
Eine aktuelle PHP-Version ist deutlich schneller als alte Versionen. Stimmen Server-Standort, Speicher und Datenbank nicht, hilft auch die beste Optimierung nur begrenzt.
Wenn es noch schneller sein soll
Ist die Technik zu alt, kann eine neue Joomla-Website mehr bringen als viele Einzelkorrekturen. Mehr dazu unter Neue Website mit Joomla.
