Die meisten Angriffe richten sich nicht gezielt gegen Ihre Website. Programme durchsuchen das Netz nach bekannten Lücken und schwachen Passwörtern. Diese acht Punkte machen es ihnen schwer.
1. Joomla und Erweiterungen aktuell halten
Der wichtigste Punkt. Sicherheitsupdates schließen bekannte Lücken, oft bevor Angriffe in großer Zahl beginnen. Aktivieren Sie die Benachrichtigung über neue Updates.
2. Zwei-Faktor-Anmeldung für Administratoren
Seit Joomla 4.2 ist die Mehrfaktor-Authentifizierung eingebaut, zum Beispiel mit einer App auf dem Handy. Ein gestohlenes Passwort reicht dann nicht mehr.
3. Starke, einmalige Passwörter
Für Joomla, Hosting, FTP und Datenbank jeweils ein eigenes, langes Passwort. Ein Passwort-Manager hilft dabei.
4. Nur nötige Administratoren
Prüfen Sie die Benutzerverwaltung. Konten von ehemaligen Mitarbeitern oder Agenturen gehören gelöscht, Rechte so knapp wie möglich vergeben.
5. Ungenutzte Erweiterungen entfernen
Deaktivieren reicht nicht, die Dateien bleiben auf dem Server. Was nicht gebraucht wird, sollte deinstalliert werden.
6. Aktuelle PHP-Version
Joomla 6 setzt eine aktuelle PHP-Version voraus. Ältere PHP-Versionen bekommen keine Sicherheitsupdates mehr. Die Version stellen Sie meist im Kundenbereich des Hosters ein.
7. HTTPS und Server-Einstellungen
Die Website sollte nur über HTTPS erreichbar sein. Die mitgelieferte Datei htaccess.txt aktivieren Sie, indem Sie sie in .htaccess umbenennen. Sie enthält bereits Regeln gegen häufige Angriffe.
8. Regelmäßige Backups
Wenn trotz allem etwas passiert, entscheidet ein aktuelles Backup an einem zweiten Ort darüber, ob die Website nach Minuten oder nach Tagen wieder läuft.
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