Ob gehackt, ein misslungenes Update oder ein versehentlich gelöschter Beitrag: Ein aktuelles Backup macht aus einem Notfall eine Sache von Minuten. Damit das klappt, muss es drei Bedingungen erfüllen.
1. Vollständig: Dateien und Datenbank
Eine Joomla-Website besteht aus zwei Teilen: den Dateien (Joomla, Erweiterungen, Bilder, Template) und der Datenbank (Inhalte, Benutzer, Einstellungen). Nur beides zusammen ergibt eine lauffähige Website. Werkzeuge wie Akeeba Backup sichern beides in einer Datei und bringen ein Programm zum Wiederherstellen mit.
2. An einem zweiten Ort
Ein Backup, das nur auf demselben Server liegt, ist bei einem Angriff oder Serverausfall mit weg. Bewährt hat sich die 3-2-1-Regel: drei Kopien, auf zwei verschiedenen Speichern, eine davon außerhalb, etwa in einem Cloud-Speicher in der EU.
3. Getestet
Ein Backup ist erst dann eines, wenn es sich zurückspielen lässt. Testen Sie die Wiederherstellung ab und zu auf einer Kopie oder einer Testumgebung.
Wie oft sichern?
- Vor jedem Update und vor größeren Änderungen, immer.
- Täglich, wenn sich Inhalte oft ändern oder Bestellungen und Anfragen eingehen.
- Wöchentlich für Websites, die selten bearbeitet werden.
Bewahren Sie mehrere Stände auf, zum Beispiel die letzten 14 Tage und einige Monatsstände. Manche Angriffe fallen erst nach Wochen auf.
Und die Sicherung des Hosters?
Sie ist ein guter Zusatz, aber kein Ersatz. Oft wird sie nur wenige Tage aufbewahrt, und die Wiederherstellung einzelner Teile kostet extra.
In meinen Wartungspaketen sind regelmäßige Backups an einem zweiten Ort enthalten, und ich prüfe, ob sie sich zurückspielen lassen.
